warum wir tun, was wir tun

Warum wir tun, was wir tun

All unser Denken und Handeln ist von Emotionen bestimmt. Sie sind ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Ein Leben ohne emotionales Empfinden wäre ein leeres Leben.

Wir sind süchtig nach positiven Gefühlen wie Freude, Liebe und Enthusiasmus. Negative Emotionen wie Trauer, Angst, Scham, Wut, Einsamkeit und Hilfslosigkeit hingegen wollen wir nicht fühlen und würden sie am liebsten komplett aus unserem Leben verbannen.

Doch die negativen Gefühle haben auch Ihre Daseinsberechtigung. Sie sind das Spiegelbild von positiven Emotionen. Ohne das eine kann das andere nicht existieren. Würden wir die Gefühle wie Trauer, Angst oder Scham nicht kennen, wüssten wir auch nicht, was pure Lebensfreude und Glück bedeuten.

Allerdings dürfen die negativen Emotionen nicht die Überhand gewinnen und über unser Leben bestimmen. Sobald das der Fall ist, leidet unsere Gesundheit und wir bleiben im Leben „stehen“ – wir erstarren förmlich. Zusätzlich entwickeln wir unbewusst unsere neuen Glaubenssätze und Überzeugungen, die uns vermeintlich helfen sollen, mit der belastenden Situation umzugehen. Doch unser System, d.h. der Körper, Geist und Seele, gerät aus dem Gleichgewicht.

Die Effekte negativer Gefühle

Der erste Schritt ist es, die Gefühle zu „lokalisieren“, sich ihrer bewusst zu werden und sie wieder wahrnehmen zu lernen. Sie benennen können, sie im Körper zu spüren und zu erleben, sie zuzulassen, verstehen und verarbeiten – bis sie wirklich vorbei sind.

Schmerzhafte Erlebnisse lösen negative Emotionen aus, die eine intensive Auswirkung auf unser Befinden haben. Dies ist auch der Grund, warum sich diese Ereignisse tief in unsere Erinnerungen einprägen und später unerwartet und erst nach längerer Zeit auftauchen. Dann belasten sie uns aufs Neue. Das Ergebnis: Die durch Stress, Schock, oder Trauma ausgelösten Emotionen in der Vergangenheit, die nicht ausreichend verarbeitet wurden, bilden eine Verknüpfung (einen Trigger) zum Hier und Jetzt.

Das passiert, wenn das Gehirn mit der Verarbeitung überfordert ist und die Emotion in Kurzzeitgedächtnis hängen bleibt. Und das ist der Punkt! Nicht verarbeitete Emotionen werden zu einer inneren Barriere. Wenn wir die Kontrolle über sie verlieren, wächst das Hindernis immer mehr zu einem gefühlt unüberwindbaren Berg heran. Was passiert mit starken Emotionen, die wir verdrängen? Sie kommen dreifach verstärkt auf anderen Wegen zu uns zurück! Das ist erst der Anfang. Belastende innere Konflikte können als Folge zu körperlichen und seelischen Erkrankungen führen.

Um diese Automatismen zu beenden und langfristig zu vermeiden, damit Stärke, Standkraft, Souveränität und Leichtigkeit im Umgang mit Gefühlen wieder einen Platz haben, dafür bin ich da!

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